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Hoch hinaus geht`s auf dem Eisturm in Rabenstein. Seit 7 Jahren gibt sich die TopElite der Eiskletterer im Passeiertal den Pickel in die Hand. Nach Südkorea und China ist Südtirol nun das Zentrum des Eiskletter Weltcups.

Wie Kitzbühel bei den Alpinen Skirennläufern das Herz höher schlagen lässt, bedeutet Rabenstein einen Hochflug der Gefühle für die Eiskletterer aus nah und fern. Herrlich gelegen, ein fantastischer Ausblick und die Herzlichkeit der Gastgeber – unsportliche, erfreuliche Begleigerscheinungen. Über 80 Eiskletterer aus 19 verschiedenen Nationen haben sich angemeldet, und sind bereit den Eisturm zu stürmen. In 2 verschiedenen Disziplinen messen sich die Besten der Welt. Sowohl im Schnelligkeitsklettern wie beim Schwierigkeitsklettern gilt es Ruhe zu bewahren.

Bis zu 18 Sportler gleichzeitig können die wohl spektakulärste Eiskletteranlage Europas erklimmen. 25 Meter hoch steht er senkrecht da, der Rabensteiner Eisturm. Sowohl von Anfängern wie auch von Profis kann dieser von Mitte Dezember bis Ende Februar genutzt werden. Zweifelsfrei eine spezielle Herausforderung ist der 14 Meter hohe Eiszylinder mit einem Durchmesser von bis zu 5 Metern. Ins Schwitzen kommt der erfahrene Eiskletterer jedoch auch bei der 15 Meter hohen Eiswand, welche durch horizontale Kletterpassagen, zahlreichen Überhängen und kompliziereten Quergängen mit dem Zylinder verbunden ist.

Nicht zu toppen sind zwei Russen. Eine Klasse für sich. Nikolai Kuzovlev ist bei den Männern unschlagbar im Schwierigkeitsklettern, Maria Tolokonina lässt die übrigen Damen hinter sich. Vor über 500 Besuchern zeigen sie ihr Können. Der spektakuläre Wettkampf wird blitzschnell in die große weite Welt übetragen. Nicht nur die Besucher, auch die zahlreichen Medienvertreter und die Organisatoren kommen in den Genuss einer einwandfrei funktionierenden, ultraschnellen Verbindung. Realisiert durch eine Zusammenarbeit von EUM und Telmekom können Bilder und Videos mit Hilfe der Glasfaser störungsfrei verbreitet werden. Ruckelfreie und gestochen scharfe Bilder beim Livestream auf dem Youtube Kanal der UIAA und der Webseite des Eisturms Rabenstein sind dann noch die Kirsche auf der Eistorte.

Wir gratulieren allen teilnehmenden Athleten und ziehen den Hut nicht nur vor den Sportlern und ihren exzellenten Leistungen, sondern auch vor den Organisatoren. Trotz intensiven Schneefalls konnte durch den vorbildlichen “Pseierer” Zusammenhalt das Event problemlos über die Bühne gebracht werden. The Show must go on!