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Ein Akronym jagt das nächste. Die “Glasfaser bei dir zu Hause” und Geschwisteraussagen schwirren durch das Netz. Somit ist Glasfaser nicht gleich Glasfaser. Wir versuchen die wichtigsten FTTs zu enträtseln und zu erklären. Damit sich der Kreis mit den Anschlüssen schließt.

Das gute alte ADSL sollte ausgedient haben, ist jedoch in Gebieten Südtirols noch traurige Realität. Und schon haben wir die erste Abkürzung. Dahinter steckt nichts anderes wie die Übertragung der Daten über eine Kupferleitung. Im Download lediglich maximal 20 Mbit/s möglich. Langsam. Zu langsam. Und was ist das Allheilwundermittel? Die Glasfaser solls richten. Einen Tick schneller geht es dann mit VDSL. Und dies kann man gleichsetzen mit unserer ersten FTT-Variante. Nämlich FTTC. Die Glasfaser geht bis in den Verteilerkasten. Zu finden in unmittelbarer Nähe zum Gebäude. Der Rest bis zum Haus ist anschließend Kupfer. Möglich sind hier nun im Download 200 Mbit/s.

Die Vorteile der Glasfaser liegen auf der Hand. Jegliche möglichen äußeren Störungen die eine Kupferleitung beeinflussen können, werden eliminiert. Sprich, weder Temperaturschwankungen noch elektromagnetische Störungen oder sonstiges sind relevant. Die Highspeed Faser erhöht somit die Zuverlässigkeit. Und neben der Unempfindlichkeit nicht weniger wichtig – die Performance wird gesteigert. Vergleichbar mit einer 10spurigen Autobahn (ohne Baustellen) – es geht einfach schneller voran. Neben den ultraschnellen Übertragungsraten hat das innovative Netz eine eindeutig höhere Lebensdauer wie herkömmliche Leitungen. Unverwüstlich und Ultraschnell – ja so ist sie, die Glasfaser.

Die FTTs

Rein vollständigkeitshalber, bei uns jedoch nicht weit verbreitet, wäre der nächste Schritt FTTB. Darunter versteht man die Glasfaser bis zum Haus. Heißt, bis zum Anschluss in die Wohnung haben wir Kupferleitungen. Somit wird immer noch nicht das volle Potenzial der Glasfaser ausgenutzt. Downloadgeschwindigkeiten von 1.000 Mbit/s sind möglich. Das aktuelle Nonplusultra unter den Highspeed Anschlüssen jedoch ist FTTH. Kupferleitung adé! Bis zur Wohnung wir ausschließlich Glasfaser verwendet. Absolut unvorstellbare Spitzengeschwindigkeiten sind möglich. Die Rede ist von knappen 10 Gbit/s.

Für Private heißt das Streaming ohne Ende, störungsfreies Zocken bis der Morgen anbricht. Für Betriebe wird smart working zum Schlagwort. Die Cloud ist in aller Munde. Die volle Palette der angebotenen Dienste kann genossen werden. Virtuelle Telefonanlagen, die Sicherung der Daten in der Cloud oder der Zugriff von egal wo auf Ihre Daten sind nur einige Vorteile. Außerdem kann  man rasend schnell gigantische Dateien verschicken. Und empfangen – klarerweise.

Und um abschließend noch einen recht lax verwendeten Begriff zu erklären. Als “letzte Meile” wird jener Abschnitt bezeichnet, der vom Verteilerkasten zum Haus führt. Nicht mehr und nicht weniger.

Zusammenfassung:

  • ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line): Kupfer mit Geschwindigkeit bis zu 20 Mbit/s (Download)
  • VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) = FTTC (Fibre-to-the-Cabinet): Glasfaser & Kupfer ab Verteilerkasten, Geschwindigkeit bis zu 200 Mbit/s (Download)
  • FTTB (Fibre-to-the-Building): Glasfaser bis zum Gebäude & Kupfer bis in Wohnung, Geschwindigkeiten bis zu 1.000 Mbit/s (Download)
  • FTTH (Fibre-to-the-Home): ausschließlich Glasfaser, Geschwindigkeit bis zu 10 Gbit/s (Download)