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Bereits seit März vorgesehen, weigern sich die Big Player in der Telekommunikationsbranche jedoch strikt, monatlich und nicht alle 4 Wochen zu verrechnen. Die Mehrausgaben pro Familie betragen durchschnittlich 83 €. Insgesamt sprechen wir von 2 Milliarden, welche die Telefondienstnutzer für dieses kleine Zahlenspiel bezahlt haben.

An und für sich kein Drama. 28 Tage, es fehlen ja lediglich 2 bzw. 3 Tage aufs volle Monat. Was Einzeln und kurzfristig betrachtet als nicht schlimm erachtet wird, hat auf lange Sicht jedoch einen beträchtlichen Einfluss auf die Einnahmen der Telekommunikationsriesen. Zu Lasten der Kunden. Diese bezahlen 13 Mal und nicht wie eigentlich normal 12 Mal pro Jahr ihre Telefonrechnung. Und dies wollte die Aufsichtsbehörde für das Telekommunikationswesen AGCOM im März verhindern. Der Beschluss sieht die monatliche Verrechnung vor. Aber dies scheint die Großen recht herzlich wenig zu interessieren. Nach kurzer Recherche steht fest: bis dato werden weiterhin Verträge zu 4 Wochen angeboten.

Vorgesehen sind Strafen, für jene die sich nicht an die vorgesehenen monatlichen Abrechnungen halten. Befürchtet werden nun jedoch Erhöhungen der Tarife. Die verlorenen Einnahmen müssen schließlich wieder wett gemacht werden. Ob sich die Anbieter an den Beschluss halten und sich davon abhalten lassen die Preise zu erhöhen wird sich zeigen.

Wir raten: vorsichtig sein beim Unterschreiben neuer Angebote. Die Zeiträume sind klar angegeben. Bitte bedenken Sie, 4 Wochen sind 28 Tage und kein Monat!
Überprüfen Sie gründlich Abänderungen bestehender Verträge und reichen Sie in schriftlicher Form Beschwerde ein. Alle Informationen dazu finden Sie auf der Seite der Verbraucherzentrale Südtirol.